12 von 12 im Oktober | total vergessen

Es ist 19.13 Uhr und mir wird erstmals bewusst, dass heute der 12. Oktober ist - Zeit für 12 von 12. Und nun? Ich habe es wirklich ganz und gar vergessen, den ganzen Tag über.

Der Waldgängerin, von der ich das mit dem 12 von 12 ja habe, der ging es irgendwann auch schon einmal so, meine ich, und da hat sie die Bilder einfach mit Worten nachgemalt. Eine schöne Idee, finde ich, um den Tag trotzdem im Blick und auf dem Blog zu haben.

1) Um 6.45 Uhr klingelt der Wecker unbarmherzig, ich drehe mich aber noch einmal um und kuschel mich ganz eng an meinen Freund - die Augen bleiben zu, es ist dunkel, warm und kuschlig. So bleibt es, bis 7.30 Uhr.

2) Die geblümte Bluse meiner Großtante fällt in mein Auge und ich weiß: Die werde ich heute tragen. Ich muss zur Uni, zu Erstsemestereinführung, den neuen Germanisten erklären, wie das alles so funktioniert.

3) Zufällig mache ich an der Bushaltestelle wartend ein Bild von meinem Schal, da ich diesen für die "mafflumomente" zeigen möchte:


4) Im Bus treffe ich eine ganz wunderbare Person, die mich den ganzen Weg bis zur Uni begleitet und wir unterhalten uns großartig!

5) Eine ganze Weile später: Ich schwenke mein selbstgemaltes Germanistik-Schild hin und her und sammel meine Studenten ein, um sie zum richtigen Raum zu führen.

6) Fragen über Fragen, Gesichter über Gesichter, wirre Notizen und Stundenpläne auf dem Laptop - rund 70 Leute wollen ihren Stundenplan erstellen und löchern uns mit Fragen.

7) Mittagspause! Schnitzel mit Pilzsauce, danach ein knallgrüner Pudding, der ein bisschen nach Pistazie schmeckt.

8) Weiter geht es mit einer Campus-Ralley und ich habe eine gute Station erwischt: Ich kann im Café sitzen und habe den Blick auf die Unibuchhandlung. So fange ich die Gruppen ab und gebe ihnen die Aufgabe, während ich Kaffee trinken kann. Auch davon zufällig ein Bild!


9) Zwei Stunden später plumpse ich auf den Sessel im Fachschaftsraum, ein bisschen durchgefroren, und tausche mich mit den anderen über den Tag aus - geschafft!

10) Auf dem Weg nach Hause telephoniere ich mit dem Liebsten und wir verabreden uns im Supermarkt zum gemeinsamen Einkauf - als ich ihn endlich sehe, hüpft mein Herz!

11) Gemeinsam gucken wir eine halbe Folge unserer derzeitigen Serie, eine wirkliche Entspannung, nach dem vielen Reden und Planen.

12) Abends bestellen wir Pizza und mir fällt ein: Es ist der 12! Also tippe ich einen netten kleinen Blogeintrag, während ich auf die Pizza warte und sie mir schon hungrig und sehnsüchtig ausmale!

Mehr, und vor allen Dingen schönere 12 von 12, gibt es bei Caro, die heute übrigens Geburtstag hat - also alles Gute!




1 Kommentare:

  1. Hach, wunderbar - ich mag ja diese beschriebenen Bilder eigentlich sehr gern! Sie lassen so viel Raum. :)
    Ich hoffe, dass du einen entspannten Abend hast.

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