Tschüss 2016. Tschüss.

Das Jahr 2016 war unglaublich, in vielerlei Hinsicht. Es war für mich, für mich ganz persönlich, kein schlechtes Jahr. Für die Welt war es das jedoch sicherlich. Einer meiner favorisierten Comic-Zeichner hat es > hier < ganz treffend dargestellt.
Einen allesumfassenden Rückblick traue ich mir also nicht zu, daher möchte ich nur ein paar Worte zu meinem Jahr sagen.


Ich habe viel Zeit mit meinem Studium verbracht und einige interessante Seminare und Veranstaltungen besucht. Ich habe viel gelernt und an tollen Projekten mitgearbeitet. Ich habe einen meiner Nebenjobs gekündigt und gemerkt, wie gut mir diese Entscheidung tat. In meinen anderen Jobs habe ich mit viel Freude und Elan gearbeitet und viele interessante Begegnungen gehabt. So konnte ich auch Entscheidungen für die Zukunft treffen und ich bin gespannt, wie sich so manche Dinge entwickeln.

Ich habe sehr viel Zeit mit meiner Familie verbracht und das war wunderschön. Ich konnte auch viele tolle Stunden mit lieben Freunden verbringen und habe einmal mehr gemerkt, wie wichtig enge Freundschaften für mich sind. Ich musste aber auch erkennen, dass nicht alle Personen einen für immer begleiten; einige sind für eine begrenzte Zeit da und wichtig und irgendwann sind sie nicht mehr da. Das gehört wohl dazu, zum Größerwerden. Umso schöner ist es aber, wenn es Freundschaften gibt, die einfach bleiben. Einer dieser Freunde hat im Herbst geheiratet...und es war wunderschön. Außerdem habe ich den Brautstrauß gefangen...und das ist natürlich auch wunderschön!

Ich durfte auch in diesem Jahr wieder viel reisen: Ich war in Berlin, in Trier, mehrfach an der Ostsee, an der Nordsee und schließlich endlich wieder in meiner Lieblingsstadt London. Ich konnte tolle Orte erkunden und viel entdecken und das ganze in Bildern festhalten. Während meine Kamera im Sommer kaputt war, merkte ich erneut, wie wichtig mir das Photographieren ist.

Nun freue ich mich auf das neue Jahr und auf alles, was nun kommt. Vermutlich das Ende meines Studiums, meine Masterarbeit, neue Herausforderungen.
Und meinen Umzug. Denn mein Freund und ich ziehen im Frühjahr in eine eigene kleine Wohnung.

Und ich denke auch, dass es Zeit ist, dass ich hier wegziehe. Ich bin schon seit längerer Zeit nicht mehr glücklich. Schattenmaler sollte ein relativ anonymer Blog sein, mit meinen Gedanken, Geschichten und Überlegungen. Irgendwie fiel mir aber der Spagat zwischen Anonymität und Öffentlichkeit, zwischen Schreiben für Freunde und Fremde immer schwerer. Also möchte ich das Kapitel Schattenmaler nach gut sechs Jahren beenden. Dieses Notizbuch ist einfach voll. Es war schön, aber es passt nicht mehr. Es geht weiter. Nur woanders.

Macht es gut, liebe Gefährten!

Eure







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